20-Euro-Silbermünze 2023 "100. Geburtstag von Vicco von Bülow (Loriot)"

Seine Karikaturen sind vielfach gedruckt worden, seine Sketche, Filme und Parodien gehören zu den absoluten Klassikern der deutschen Fernseh- und Kinogeschichte.
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Übersicht Details

Übersicht Details

Künstler: Studio Loriot/Staatliche Münze Berlin (Bildseite, Rosenkavalier: © Studio
Loriot), Ulrich Böhme, Stuttgart (Wertseite) 
Ausgabetermin: 28. September 2023
Prägestätte: Berlin (A)
Masse: 18 g
Durchmesser: 32,5 mm
Material: Sterlingsilber (Ag 925)
Nominal: 20 Euro
Randschrift: ACH WAS
Prägequalität: Spiegelglanz
Auflage: max. 120.000 Stück

Beschreibung Münze

Beschreibung Münze

Die 20-Euro-Sammlermünze „100. Geburtstag von Vicco von Bülow (Loriot)“ ehrt den bekannten und beliebten Humoristen, dessen Zitate Allgemeingut geworden sind – von „Früher war mehr Lametta“ über „Sagen Sie jetzt nichts“ bis „Die Ente bleibt draußen“.

Anders als sonst üblich entstand das Münzmotiv nicht in einem Künstlerwettbewerb, sondern wurde vom Studio Loriot entworfen, das den Nachlass des Humoristen verwaltet, und in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Münze Berlin umgesetzt. Das Preisgericht entschied sich zwischen drei vorgelegten Entwürfen für den „Rosenkavalier“, den Loriot oft neben sein Autogramm setzte. Das Preisgericht befand: „Subtiler Humor trifft in der gewählten Umsetzung eindrucksvoll auf den surrealen Charme im Werk des Humoristen.“ Eine besondere Hommage an Loriot ist auch die solitär stehende, nicht umlaufende Randschrift mit seinem vielleicht bekanntesten Zitat: ACH WAS.

Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

Loriot, mit bürgerlichem Namen Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow oder in der von ihm gewählten Kurzform „Vicco“, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel geboren. Seinen Künstlernamen gab er sich in Anlehnung an das französische Wort für Pirol, der das Wappen der Familie von Bülow ziert. Nach dem Abitur schlug er eine Offizierslaufbahn ein und war im Zweiten Weltkrieg drei Jahre an der Ostfront im Einsatz. Nach dem Krieg studierte er Malerei und Grafik an der Landeskunstschule in Hamburg und entwickelte eines seiner Markenzeichen, das Knollennasenmännchen. Doch er blieb nicht nur beim Karikieren, sondern reüssierte in vielen künstlerischen Bereichen: Er schrieb Sketche und Drehbücher, er war Schauspieler und Regisseur, er inszenierte Opern und Theaterstücke.

Der bekennende Wagner-Anhänger und Fan von Möpsen – „Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos“ – starb am 22. August 2011. Sein Werk bleibt wahrscheinlich unsterblich. Ob Kosakenzipfel oder Frühstücksei, ob Lottogewinner oder Ödipussi, ob Familie Hoppenstedt oder Pappa ante portas, es gibt wohl kaum einen Deutschen, der nicht mit Loriot lachen kann. Sein Perfektionismus und sein Timing sind legendär, seine Beliebtheit beruht auf seinem Blick auf menschliche Schwächen, über die er sich lustig macht, ohne einzelne Personen zu verunglimpfen. Die feine Ironie beherrschte er ebenso wie den lustvollen Klamauk: „Die Torte im menschlichen Antlitz ist einer der bedeutendsten Einfälle des internationalen Humors“.

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